Mit Pinterest Geld verdienen: Der Guide 2025

Warum Pinterest gerade jetzt spannend ist

Wenn wir über Online Geld verdienen sprechen, denken die meisten zuerst an Social Media-Kanäle wie Instagram, TikTok oder YouTube. Pinterest wird oft vergessen. Genau das ist 2025 deine Chance für ein nachhaltiges Einkommen. Pinterest ist keine klassische Social-App, sondern eine visuelle Suchmaschine.
Ein Pin kann im Schnitt über 13 Monate Reichweite bringen, während ein Reel oder Post in Social Media meist nach 24 Stunden die höchste Reichweite erreicht hat.

Pinterest hat aktuell über 500 Mio. aktive Nutzer:innen weltweit, die Tendenz ist weiter steigend. In Deutschland liegt die Anzahl der aktiven Nutzer:innen je nach Quelle zwischen 15 und 22 Millionen. Noch spannender: Klicks auf externe Websites sind 2024/25 um mehr als 55 % gestiegen in Pinterest. Das heißt: Menschen sind dort unterwegs, um Ideen nicht nur anzuschauen – sondern auch zu kaufen oder tiefergehende Informationen zu bekommen.

Meine ehrliche Meinung zu Pinterest

Pinterest kann eine richtig gute strategische Ergänzung sein, wenn du Wert auf Nachhaltigkeit legst und langfristig ein Nebeneinkommen aufbauen willst. Die Plattform zwingt dich nicht in den täglichen Content-Hustle, sondern arbeitet langfristig für dich.

Wichtig, wenn du mit Pinterest Erfolge feiern willst: finde ein Thema an dem du wirklich Freude hast, damit du dran bleibst und es dir leicht fällt, regelmäßig Inhalte zu erstellen. 

Pinterest ist kein Tool für schnelles Geld. Wer erwartet, nach zwei Wochen mehrere hundert Euro zu verdienen, wird enttäuscht sein. Aber: Mit einer klaren Strategie und ein bisschen Geduld kann Pinterest zu einem stabilen Traffic-Kanal werden – und das über Jahre hinweg. Warum “nur” Traffic-Kanal fragst du dich? Dazu kommen wir später.

So kannst du mit Pinterest Geld verdienen

Es gibt verschiedene Wege – aber nicht alle passen zu jedem Business. Hier die wichtigsten Möglichkeiten:

Affiliate Marketing auf Pinterest

Du kannst Produkte über Affiliate-Netzwerke wie Awin oder Digistore24 bewerben. Affiliate Marketing bedeutet, dass du Produkte oder Dienstleistungen von anderen bewirbst und dafür eine Provision erhältst bei erfolgreicher Vermittlung. 

Wichtig dabei: Affiliate-Links müssen, egal auf welcher Plattform du sie nutzt, klar gekennzeichnet werden.

Eigene Produkte verkaufen

Egal ob Etsy-Shop, Printables, Onlinekurse oder physische Produkte: Pinterest eignet sich super für Produkt-Tagging und Shop-Kataloge. Laut Pinterest sind 50 % der Nutzer:innen zum Shoppen da – eine starke Zahl. Außerdem hatte 2024 jeder dritte Pinterest-Käufer ein Jahreseinkommen von über 100.000 US-Dollar.

Werbeeinnahmen auf Blog und Vergütung durch die VG Wort

Pinterest liefert dir nachhaltigen Blog-Traffic. Über die Verwertungsgesellschaft Wort oder Ads kannst du den Traffic direkt monetarisieren. Gleichzeitig eignet sich dein Blog als Drehkreuz für Newsletter- und Funnelaufbau.

Dienstleistungen bewerben

Pinterest funktioniert nicht nur für Produkte: Auch Coaches, Designer oder Virtual Assistants können Traffic auf Landingpages leiten und dort Ihre Dienstleistungen verkaufen.

Pinterest Ads

Für Fortgeschrittene: Pinterest Ads können eine günstige Alternative zu Meta Ads sein. Studien zeigen, dass Leads hier teilweise halb so viel kosten wie über Facebook und Instagram. Für Starter:innen empfehle ich aber: erst organisch testen und dich ausprobieren was funktioniert und was nicht.

Was du brauchst, um loszulegen

  • Pinterest Business-Konto
    Nur mit einem Business-Konto kannst du auf die Analyse- und Shop-Funktionen zugreifen und eine Verknüpfung zu deiner Webseite setzen.
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  • Klare Ziele: Willst du Sales, E-Mail-Abos oder einfach mehr Reichweite?
  • SEO-Basis: Titel, Beschreibungen und Texte auf den Grafiken mit Keywords ausstatten, die passen
  • Kontinuität: 1–2 frische Pins pro Tag reichen völlig aus.

Selbstverständlich solltest du dir auch schon Gedanken gemacht haben, wie du online Geld verdienen möchtest. Nur so kannst du einschätzen, ob Pinterest der richtige Kanal für dich ist.

Erfolgsfaktoren auf Pinterest

Viele starten Pinterest voller Motivation und hören nach ein paar Wochen auf, weil die schnellen Ergebnisse fehlen. Pinterest funktioniert anders als Instagram oder Tiktok. Hier zählen Kontinuität und Suchlogik mehr als Likes und Kommentare. 

Damit deine Pins wirklich wirken, solltest du auf folgende Punkte achten:

Keywords gezielt einsetzen

Jede Suchanfrage auf Pinterest basiert auf Keywords. Du kennst das auch von Google und anderen Suchmaschinen. Platziere deine Hauptbegriffe in Titel, Beschreibung und im Text auf der Grafik.Das Pinterest-Trends-Tool hilft dir, aktuelle Suchanfragen zu finden. 

Grafiken auf Pinterest

Pins im 2:3-Format funktionieren am besten. Eine klare Headline wirkt wie eine Hook. Und ganz wichtig: Content vor Creator – dein Thema sollte im Vordergrund stehen, nicht dein Gesicht.

Routine statt Hektik

1-2 neue, frische Pins am Tag zu veröffentlichen reicht völlig aus. Das heißt nicht, dass du jeden Tag komplett neuen Content brauchst. Gehe smart vor und erstelle Varianten bestehender Inhalte. Plane deine Pins außerdem eine Woche im Voraus. Zeit in der Erstellung sparst du mit Canva-Templates und den Variationen.

Langfristig denken

Der wahre Vorteil von Pinterest: Ein einzelner Pin kann dir über Jahre hinweg Traffic bringen. Setze daher für Pinterest auf Inhalte, die Evergreen sind und nicht auf schnelllebigen Trends aufbauen.

Typische Fehler, die dich Reichweite kosten

Pinterest wirkt auf den ersten Blick recht simpel: Bild hochladen, fertig. Es ist auch keine Raketenwissenschaft. Genau diese Fehler passieren aber am meisten und klauen dir Reichweite.

Fehler Nummer 1: Pins ohne Ziel

Ein Pin ohne Link ist wie ein Flyer ohne Adresse. Jede Grafik sollte auf etwas verweisen. Das kann ein Blog, ein Shop oder auch ein Freebie sein.

Fehler Nummer 2: Einfach nur Reels hochladen

Es kommt immer häufiger vor: Reels von Instagram werden 1:1 auf Pinterest gepostet. Ohne Keywords, ohne Beschreibung, ohne Link. Damit erzielst du keine Wirkung und erreichst dein Ziel nicht.

Fehler Nummer 3: Mythen glauben

Manchmal begegnet es mir immer noch: Pinterest zahlt pro Pin. Das stimmt nicht. Die Monetarisierung läuft über Traffic, Produkte oder Ads.

Passiv pinnen

Inspiration von anderen sammeln und pinnen ist nett, bringt aber keine Sichtbarkeit. Reichweite entsteht erst, wenn du regelmäßig eigene Inhalte hochlädst.

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